man mit guter Körperhygiene und Hygiene im Haushalt die Verbreitung von Krankeitserregern eindämmen kann?
Wussten Sie schon, dass...
gründliches Händewaschen Ihre Hände von den meisten Krankheitserregern befreit? Beachten Sie bitte Folgendes zum effektiven Händewaschen:
Feuchten Sie Ihre Hände unter laufendem warmen Wasser an.
Tragen Sie eine kleine Menge Flüssigseife auf (feste Seife kann mit Krankheitserregern besetzt sein).
Bedecken Sie die Hände vollständig mit Wasser und Seife und reiben Sie gründlich.
Trocknen Sie Ihre Hände gründlich ab (mit Papiertüchern oder einem sauberen Handtuch).
Wussten Sie, dass...
Krankheitserreger nicht lange auf sauberen, trockenen Oberflächen überleben können – Feuchtigkeit hingegen aber lieben! Wenn man feuchte Lappen, Handtücher und Reinigungs-Mops wiederverwendet, können sich Krankheitserreger leicht vermehren.
Wussten Sie, dass...
jedesmal, wenn Sie niesen, Millionen von Krankheitserregern Ihren Körper verlassen und dabei Geschwindigkeiten von über 120 km/h erreichen können? Husten und Niesen verbreiten Krankheitserreger. Denken Sie deshalb daran, Mund und Nase beim Niesen oder Husten mit einem Taschentuch zu bedecken.
Wussten Sie, dass...
verschmutzte Reinigungstücher Krankheitserreger verbreiten können? Wenn möglich sollten Sie deshalb Einweg-Reinigungstücher verwenden. Falls Sie Ihre Reinigungstücher mehrmals verwenden, empfiehlt es sich, diese regelmäßig in der Waschmaschine (Kochwäsche) zu reinigen oder mit Desinfektionsmittel zu desinfizieren.
Wussten Sie, dass...
manche Desinfektionsmittel alle Typen von Krankheitserregern beseitigen können, andere hingegen nur Bakterien? Stellen Sie daher sicher, dass Sie ein geeignetes Desinfektionsmittel benutzen.
Wussten Sie, dass...
hohe Temperaturen Krankheitserreger abtöten können? Generell werden mit steigender Temperatur auch mehr Krankheitserreger abgetötet. Waschen Sie daher Ihre
Kleidung, Bettwäsche und Putztücher wenn möglich mit einer Temperatur von mindestens 60°C. Beachten Sie vor dem Waschgang die Waschhinweise des Kleidungsherstellers.
Wussten Sie, dass...
einige Reinigungsprodukte möglicherweise schädlich für Haustiere sind?
Lesen Sie daher immer gründlich die Herstelleranweisungen, bevor Sie Reinigungsprodukte verwenden.
Spülen Sie gereinigte Gegenstände anschließend mit Wasser, falls notwendig.
Wussten Sie, dass...
einige Reinigungsprodukte möglicherweise schädlich für Haustiere sind?
Lesen Sie daher immer gründlich die Herstelleranweisungen, bevor Sie Reinigungsprodukte verwenden.
Spülen Sie gereinigte Gegenstände anschließend mit Wasser, falls notwendig.
Wussten Sie, dass...
einige Reinigungsprodukte möglicherweise schädlich für Haustiere sind?
Lesen Sie daher immer gründlich die Herstelleranweisungen, bevor Sie Reinigungsprodukte verwenden.
Spülen Sie gereinigte Gegenstände anschließend mit Wasser, falls notwendig.
Wussten Sie, dass...
hohe Temperaturen Krankheitserreger abtöten können? Generell werden mit steigender Temperatur auch mehr Krankheitserreger abgetötet. Waschen Sie daher Ihre
Kleidung, Bettwäsche und Putztücher wenn möglich mit einer Temperatur von mindestens 60°C. Beachten Sie vor dem Waschgang die Waschhinweise des Kleidungsherstellers.
Wussten Sie, dass...
hohe Temperaturen Krankheitserreger abtöten können? Generell werden mit steigender Temperatur auch mehr Krankheitserreger abgetötet. Waschen Sie daher Ihre
Kleidung, Bettwäsche und Putztücher wenn möglich mit einer Temperatur von mindestens 60°C. Beachten Sie vor dem Waschgang die Waschhinweise des Kleidungsherstellers.
Wussten Sie schon, dass...
gründliches Händewaschen Ihre Hände von den meisten Krankheitserregern befreit? Beachten Sie bitte Folgendes zum effektiven Händewaschen:
Feuchten Sie Ihre Hände unter laufendem warmen Wasser an.
Tragen Sie eine kleine Menge Flüssigseife auf (feste Seife kann mit Krankheitserregern besetzt sein).
Bedecken Sie die Hände vollständig mit Wasser und Seife und reiben Sie gründlich.
Trocknen Sie Ihre Hände gründlich ab (mit Papiertüchern oder einem sauberen Handtuch).
Was sind Keime und Bakterien?
Wir sind ununterbrochen Mikroorganismen ausgesetzt, sowohl gutartigen als auch bösartigen. Die meisten Mikroorganismen, mit denen wir während des Tages in Kontakt kommen, sind harmlos. Einige von ihnen helfen uns sogar dabei, gesund zu bleiben. Manche Mikroorganismen allerdings können eine Gefahr für die Gesundheit darstellen, wenn man sich am falschen Ort aufhält. Wir nennen diese schädlichen Mikroorganismen “Krankheitserreger“.
Bis zu einem gewissen Grad, kann es zu einer Verbesserung unseres Immunsystems führen, wenn man Krankheitserregern ausgesetzt ist.. Darüber hinaus können Krankheitserreger hingegen zu Lebensmittelvergiftungen, Übelkeit und Durchfall führen. Deshalb ist es sinnvoll, Hygienemaßnahmen zu ergreifen, die vor solchen Problemen schützen.
Beispiele von Mikroorganismen
Bakterien:
Salmonellen können zu Lebensmittelvergiftungen führen.
Viren:
Rhinoviren können Erkältungen hervorrufen, Herpes simplex verursacht Lippenbläschen. Influenza A Viren verursachen Grippe.
Pilze:
Candida kann Soor verursachen.
Parasiten:
Giardia kann Durchfall verursachen.
Wo halten sich Keime und Bakterien auf? Fakt:
Die Hauptquelle für Keime und Bakterien in Haushalten sind Menschen, Tiere, Nahrungsmittel und Wasser. Keime und Bakterien leben überall in unserer Umgebung - in Boden, Luft, Wasser, Nahrungsmitteln, Tieren, Pflanzen und Menschen. Viren müssen sich in einem lebenden Organismus aufhalten, um überleben und sich vermehren zu können (in Personen, Tieren, manchmal auch in Pflanzen). Bakterien hingegen können innerhalb und außerhalb ihres Wirtes überleben und wachsen, eine warme und feuchte Umgebung fördert die zusätzlich. Manche Bakterien sind sogar geschützte Sporen, die sehr lange in der Umgebung überleben können, während sie auf eine geeignete Gelegenheit warten, sich zu vermehren.
Bakterien können sich alle 20 Minuten teilen und so weiter wachsen. So kann sich eine einzelne Bakterienzelle innerhalb von 24 Stunden zu mehr als 8 Millionen Zellen vermehren.
Man kann Infektionen vermeiden, wenn man versteht, wann und wo sich Krankheitserreger verbreiten. Um eine Krankheit auszulösen, müssen sie in den Körper gelangen. Da Krankheitserreger nicht springen oder laufen können, müssen sie auf anderen Wegen in den Körper gelangen:
Durch Inhalation von kleinen Partikeln, Staub und Wassertröpfchen in den Atmungstrakt über die Nase und den Mund.
Durch Einnahme von verseuchten Nahrungsmitteln und Wasser. Salmonellen, Cholera, Polio und die Ruhr werden so übertragen.
Über Verletzungen, Injektionen, Stiche, Hautwunden und Schleimhäute. Malaria, Hepatitis B und Tetanus werden so übertragen.
Über Sexualkontakt. Gonorrhö, Herpes simplex Typ 2 und HIV werden hier übertragen.
Viele Infektionen werden indirekt verbreitet, wenn Krankheitserreger auf befallenen Gegenständen (Arbeitsplatte in der Küche, Türgriff, PC-Tastatur, etc.) über unsere Hände in den Körper gelangen.
Fakt:
Wenn man die Hände gründlich wäscht, reduziert man signifikant die Verbreitung von Krankheitserregern.
Da unsere Hände täglich viele Gegenstände berühren und anfassen, gelangen Krankheitserreger sehr leicht in die Nase, den Mund oder die Augen. Oder auf andere Gegenstände, von wo aus sie leicht auf andere Personen gelangen können. Deshalb ist es so wichtig, die Hände gründlich und häufig zu waschen.
Was ist besonders gefährlich?
Bei den meisten gesunden Menschen klingen Infekte schnell ab, wenn sie richtig behandelt werden. Bei Personen hingegen, deren Immunsystem schwächer ist, können Infekte ernste Folgen haben. Zu diesen Personen zählen besonders:
Babies und Kleinkinder unter 5 Jahren. Da deren Immunsystem noch nicht voll entwickelt ist, sind sie besonders anfällig für Infektionen.
Ältere Menschen. Das Immunsystem wird mit steigendem Alter schwächer.
Kranke Personen. Krankheiten schwächen das Immunsystem noch weiter.
Wie man Risiken reduzieren kann
Man kann eine Umgebung nicht vollständig frei von Krankheitserregern befreien - das ist auch nicht notwendig. Um die Familie gesund zu halten, reicht es aus, wenn man die Risiken einer Infektion dort reduziert, wo sich Keime und Bakterien besonders leicht ausbreiten können. Es gibt verschiedene Wege, wie man Keime und Bakterien beseitigen oder vermindern kann:
Waschen — Man kann häufig Krankheitserreger auf Gegenständen abtöten, wenn man Waschmittel und heisses Wasser verwendet. Jedoch muss man den Gegenstand abwischen und schrubben, um Dreck und die Krankheitserreger zu lösen und anschließend gründlich unter laufendem Wasser abspülen. Diese Methode ist sinnvoll, um z.B. Geschirr, Besteck und Hände von Krankheitserregern zu befreien.
Erhitzen — Man kann die meisten Keime und Bakterien abtöten, wenn man Kleidung trocknet oder bei hohen Temperaturen (mindestens 60°C) wäscht. Wenn man Speisen gründlich kocht, wird die Anzahl von Keimen und Bakterien soweit reduziert, dass die Speisen ohne Bedenken gegessen werden können.
Desinfektion — Hygiene-Reiniger und chemische Desinfektionsmittel werden besonders empfohlen, wo kochen oder waschen nicht sinnvoll oder unpraktisch ist. Desinfektionsmittel sind ideal für Oberflächen, die nicht geschrubbt oder abgespült werden dürfen, wie z.B. Arbeitsplatten in der Küche, Toiletten und Griffe.
Entfernen — Gesundheitsgefährdende Schimmelpilzsporen müssen schnellstmöglichst bekämpft werden. Mit Schimmelentfernern werden die Schimmelpilzsporen schnell und effektiv abgetötet. Die Dichte der Sporen in der Raumluft wird reduziert, dadurch gelangen weniger Sporen mit der Atemluft in den Körper, und gesundheitliche Gefahren sinken deutlich.
Trocknen — Krankheitserreger können auf sauberen, trockenen Oberflächen nicht lange überleben – sie lieben allerdings Feuchtigkeit. Bedenken Sie daher, dass wiederverwendete feuchte und verschmutzte Gegenstände (z.B. Putzlappen, Tücher, Reinigungs-Mop) leicht Krankheitserreger in Ihrem Haushalt verbreiten können.
Beachten Sie daher:
Befolgen Sie die Anwendungshinweise des Herstellers, wenn Sie Reinigungsprodukte verwenden.
Lagern Sie Reinigungsprodukte und andere Chemikalien außerhalb der Reichweite von Kindern.
Beziehen Sie alle Familienmitglieder in die Planung der regelmäßigen Reinigung des Haushaltes ein.
Einfaches Händewaschen ist einer der besten Wege, um die Verbreitung von Krankheitserregern zu stoppen – ob zu Hause oder unterwegs. Immer, wenn man irgend etwas oder irgend jemand berührt, können Krankheitserreger von unseren Händen aus verbreitet werden. Danach ist es für die Erreger sehr leicht, in unseren Körper zu gelangen, z.B. wenn man Mund, Nase oder Augen berührt. Händewaschen entfernt die meisten Krankheitserreger von unseren Händen.
Sie sollten daher regelmäßig Ihre Hände waschen.
Das regelmäßige Waschen der Hände verhindert am ehesten die Gefahr einer Ansteckung - und ist mit einem neugeborenen Baby im Haus um so wichtiger.
Wenn man sich regelmäßig daran erinnert, die Hände zu waschen, kann man substantiell die Wahrscheinlichkeit verringern zu erkranken:
Bevor man isst oder Speisen zubereitet.
Sofort nachdem man rohe Speisen angefasst hat (z.B. Geflügel).
Nachdem man eine Toilette aufgesucht oder Windeln gewechselt hat.
Nachdem man mit Blut oder blutigen Flüssigkeiten in Berührung gekommen ist (z.B. Erbrochenes, Nasensekret, Speichel).
Nachdem man Tiere oder deren Ausrüstung berührt hat.
Nachdem man eine verschmutzte Fläche berührt hat (z.B. Mülltonne, Putzlappen, Abfluss, Fussboden).
Bevor man eine Wunde behandelt, Medizin verabreicht oder Kontaktlinsen einsetzt.
Fakt:
Schlecht-riechender Körpergeruch tritt auf, wenn Schweiss längere Zeit auf Haut oder Kleidung bleibt. Bakterielle Hautentzündungen, Bindehautentzündungen und Pilzinfektionen können durch mangelnde Körperpflege hervorgerufen werden. Regelmäßige Körperpflege kann das Risiko von Infektionen reduzieren und bewahrt zusätzlich vor Problemen wie Körpergeruch, Zahnfäule und schlechtem Atem. Ergreifen sie die folgenden Hygienemaßnahmen täglich.
Körperpflege
Waschen Sie täglich Ihren ganzen Körper mit Seife und Wasser, besonders die Achselhöhlen und den Intimbereich. Trocknen Sie sich anschließend gut ab, um Pilzinfektionen vorzubeugen.
Putzen Sie zweimal täglich Ihre Zähne, davon einmal kurz bevor Sie zu Bett gehen.
Waschen und kämmen Sie Ihr Haar regelmäßig.
Halten Sie Ihre Fingernägel kurz und sauber.
Kleidung
Wechseln Sie täglich Ihre Unterwäsche, Socken und Strümpfe.
Waschen Sie regelmäßig alle anderen Kleidungsstücke.
Waschen Sie regelmäßig Hand- und Gesichtstücher sowie Ihre Bettwäsche.
Sonstige Tips
Benutzen Sie Papiertaschentücher, wenn Sie Ihre Nase putzen bzw. husten oder niesen.
Entsorgen Sie vorsichtig Taschentücher und andere Gegenstände, die mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten bedeckt sind (z.B. mit Wundpflaster).
Teilen Sie persönliche Dinge wie Zahnbürste, Rasierer und Kosmetika nicht mit anderen Personen.
Vermeiden Sie die Berührung von Augen, Nase oder Mund mit ungewaschenen Händen.
Wenn Sie Körpergeruch oder schlechten Atem haben, obwohl Sie regelmäßig Körperpflege durchführen, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker konsultieren.
Rohes Fleisch und Geflügel, Eier, Fisch, ungewaschenes Gemüse sowie ungewaschene Früchte können Krankheitserreger haben. Lebensmittelvergiftungen kann man deshalb am besten vermeiden, wenn man Speisen sorgsam kocht und die Küche gewissenhaft sauber hält.
Fakt:
Bakterien können sich in feuchten Umgebungen schnell vermehren, z.B. in Speisen, die ungekühlt bei Raumtemperatur gelagert werden, oder in feuchter Kleidung.
Waschen Sie daher immer Ihre Hände, bevor Sie Speisen zubereiten und sofort nachdem Sie mit rohen Speisen (z.B. Geflügel) in Berührung gekommen sind. Verwenden Sie ein sauberes und trockenes Handtuch - oder vorzugsweise ein Einweghandtuch - um Ihre Hände abzutrocknen. Stellen Sie sicher, dass die Arbeitsflächen in der Küche hygienisch rein sind bevor Sie mit dem Kochen beginnen (verwenden Sie Desinfektionsmittel). Desinfizieren Sie regelmässig Oberflächen, die Sie häufig mit den Händen berühren, wie z.B. Griffe, Wasserhahn und Mülleimer. Es ist sehr wichtig, den Kühlschrank, die Mikrowelle, Schränke und andere Oberflächen, die häufig mit Speisen in Berührung kommen, zu reinigen und zu desinfizieren. Verwenden Sie Abfalleimer mit Deckel, damit Tiere und Schädlinge keinen Zugang haben. Leeren, reinigen und desinfizieren Sie den Abfalleimer häufig.
Waschen Sie Salat, Früchte und Gemüse gründlich in sauberem Wasser und entfernen Sie alle Schmutz- und Insektenreste.
Vermeiden Sie Kontakt mit rohen und fertig zubereiteten Speisen. Verwenden Sie separate Schneidebretter.
Kochen Sie Speisen sorgsam und gleichmäßig (vor allem Fleisch).
Essen Sie gekochte Speisen sofort nach der Zubereitung oder kühlen Sie die Speise ab und frieren Sie sie innerhalb einer Stunde ein.
Lassen Sie Tiere nicht in die Nähe von Bereichen, in denen Speisen zubereitet werden.
Frieren Sie Speisen nach dem Auftauen nicht erneut ein.
Überprüfen Sie, ob die Speisen noch haltbar oder offensichtlich verdorben sind.
Stellen Sie Ihren Kühlschrank auf eine Temperatur von maximal 5°C ein. Dadurch wird das Wachstum potentieller Erreger in gekühlten Speisen verzögert.
Stellen Sie Ihren Tiefkühlschrank auf eine Temperatur von maximal –18°C ein. Krankheitserreger können sich in tiefgefrorenen Speisen nicht vermehren.
Es dürfte keine Überraschung sein, dass Toiletten besonders häufig Krankheitserreger enthalten. Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich die Krankheitserreger nicht gut vermehren können – vorausgesetzt, man vermeidet die Berührung mit der Toilette sowie Spritzwasser der Spülung. Das größte Risiko, sich im Badezimmer anzustecken, geht von Gegenständen aus, die häufig mit den Händen in Berührung kommen (z.B. Spühlknopf, Toilettensitz, Wasserhähne und Türgriffe). Deshalb sollte man diese Gegenstände regelmässig desinfizieren. Einweg-Reinigungstücher sind hier einfach und hygienisch anzuwenden.
Reinigen und desinfizieren Sie Ihre Toilette so häufig wie nötig, um Verunreinigungen und der Verbreitung von Krankheitserregern vorzubeugen. Stellen Sie sicher, dass die Toilettenbürste nach Gebrauch an einem sauberen und trockenen Ort verstaut wird.
Wischen Sie Toilettenspritzer sofort auf und desinfizieren sie die betroffenen Gegenstände. Einweg-Reinigungstücher oder desinfizierende WC-Tücher können hierbei schnell und effektiv angewendet werden.
Spülen Sie Waschbecken, Badewanne und Dusche nach jeder Benutzung ab und reinigen sie diese regelmäßig mit einem adäquaten Reiniger von Kalkablagerungen und Seifenresten, um eine Verbreitung von Krankheitserregern zu vermeiden.
Reinigen Sie Duschvorhänge mit einem geeigneten Desinfektionsmittel oder waschen Sie diese in der Waschmaschine (Waschhinweise bitte beachten).
Krankheitserreger können sich auch in Duschköpfen ausbreiten. Falls Sie Ihren Duschkopf längere Zeit nicht verwendet haben, sollten Sie für 1-2 Minuten heißes Wasser (Wasserhahn voll aufdrehen) durch den Duschkopf laufen lassen. Somit werden potentielle Erreger weggespült, bevor Sie den Duschkopf verwenden.
Hinterlegen Sie persönliche Gegenstände zur Körperpflege an hygienisch sauberen Orten. Reinigen Sie diese nach dem Benutzen unter fließendem Wasser. Persönliche Gegenstände sollten an einem trockenen Ort gelagert werden. Teilen Sie diese nicht mit anderen Personen.
Wechseln sie häufig ihre Handtücher und Waschlappen und waschen sie diese nach Gebrauch.
Kleidung, Handtücher und Bettwäsche können Krankheitserreger in sich tragen. Das Infektionsrisiko kann durch regelmäßiges Waschen der Kleidung vermindert werden. Vor allem Waschvorgänge mit hohen Temperaturen (mindestens 60°C) können die meisten Krankheitserreger vernichten. Achten Sie jedoch darauf, dass einige Kleidungsstücke temperatursensibel sind. Daher sollten Sie vor dem Waschen die Waschhinweise auf der Kleidung sorgfältig lesen.
Wenn ein Kleidungsstück bei hohen Temperaturen nicht gewaschen werden darf, können sie der Maschinenwäsche jedoch ein passendes Desinfektionsmittel zufügen, um Krankheitserreger abzutöten.
Lesen Sie vor dem Waschen Ihrer Kleidungsstücke immer die Waschhinweise des Herstellers.
Bevor Sie stark verschmutzte Kleidungsstücke waschen (z.B. Babykleidung), werfen Sie große Schmutzreste in die Toilette und nicht in das Abwaschbecken.
Halten Sie verschmutzte Wäsche von Orten fern, an denen Speisen zubereitet werden.
Waschen Sie Küchenkleidung und –handtücher getrennt von normaler Kleidung und Bettwäsche.
Waschen Sie Ihre Hände, nachdem Sie verschmutzte Wäsche angefasst haben.
Trocknen Sie Ihre Wäsche direkt nach dem Waschvorgang. Erreger und schlechter Geruch können sich in feuchter Wäsche schnell ausbreiten.
Das Risiko, dass Krankheitserreger über Fußböden und Möbel übertragen werden, ist generell gering. Allerdings können Staub, Milben und andere Verunreinigungen z.B. während des Staubsaugens aufgewirbelt werden. Harte Böden kann man mit einem angemessenen Reinigungsmittel und Wasser von Schmutz und anderen Rückständen reinigen. Sie sollten diese Oberflächen jedoch desinfizieren, falls sie mit Körperflüssigkeiten (z.B. Blut, Speichel etc.) in Berührung gekommen sind. Vor allem im Bad oder in der Küche eignen sich harte Böden (keine Teppiche), um diese Bereiche sauber zu halten.
Verwenden Sie Einweg-Tücher, um Körperflüssigkeiten wie z.B. Blut, Speichel, etc. zu entfernen. Reinigen und desinfizieren Sie die betroffene Stelle anschliessend.
Falls Sie einen Wischmop verwenden, desinfizieren Sie diesen nach Gebrauch und lagern Sie ihn an einem trockenen Ort (mit dem Mop nach oben).
Reinigen und desinfizieren Sie Wände und andere harte Oberflächen besonders dort, wo sich Schmutz leicht sammeln kann. So beugen Sie dem Wachstum von Schimmel und anderen Pilzen vor.
Verwenden Sie keine Bleichprodukte auf Teppichen, hölzernen Oberflächen und in unbelüfteten Räumen.
Vergessen Sie nicht, nach dem Reinigen die Hände zu waschen.
Fakt:
Sie können das Infektionsrisiko für Ihre Familie verringern, wenn Sie Ihr Haustier gegen Flöhe, Zecken und Darmwürmer impfen lassen. Tiere tragen, wie Menschen auch, in und auf ihrem Körper Krankheitserreger. Im Gegensatz zu uns Menschen ist es Tieren allerdings egal, wie und wo sie Krankheitserreger hinterlassen können. Somit ist jedes Tier zu Hause ein zusätzlicher Risikofaktor bei der Übertragung von Infektionen. Man kann Infektionsrisiken jedoch leicht reduzieren, wenn Haustiere regelmäßig nach Flöhen, Zecken, Darmwürmern und anderen Parasiten untersucht werden. Auch sollten Haustiere gegen Krankheitserreger geimpft werden. Es empfiehlt sich daher, einen Tierarzt über die Möglichkeiten einer Schutzimpfungen zu konsultieren.
Untersuchen Sie Ihr Haustier regelmäßig nach Anzeichen von Krankheiten und halten Sie die Klauen des Tieres kurz, um die Gefahr von Verletzungen zu mindern.
Waschen Sie Ihre Hände, nachdem Sie Ihr Haustier berührt haben oder Kontakt mit Gegenständen des Haustieres hatten.
Stellen Sie sicher, dass Fressnäpfe und andere Utensilien immer separat von anderen Haushaltsgegenständen gereinigt werden. Desinfizieren Sie diese Utensilien regelmäßig und spülen Sie diese unter fließendem Wasser ab.
Reinigen und desinfizieren Sie umgehend alle Gegenstände und Oberflächen, die mit tierischen Exkrementen in Berührung gekommen sind.
Lassen Sie Haustiere nicht auf Arbeitsplatten, auf denen Speisen zubereitet werden.
Reinigen und desinfizieren Sie regelmäßig Bereiche, in denen Sie Ihr Haustier füttern.
Reinigen Sie Tierkäfige u.ä. nicht im Spülbecken von Bad oder Küche. Benutzen Sie hier möglichst einen Eimer.
Lassen Sie Ihr Haustier nicht von Ihrem Teller essen oder Ihr Gesicht ablecken.
Schädlinge bekämpfen
Insekten und Nagetiere können Krankheitserreger in und auf ihrem Körper tragen. Diese Erreger können direkt auf den Menschen übertragen werden, z.B. durch Bisse oder indirekt über Nahrungsmittel, Oberflächen und Gegenstände.
Halten Sie Ihr zu Hause sauber und immer frei von Verunreinigungen. So vermeiden Sie, dass sich Krankheitserreger leicht ausbreiten können.
Bewahren Sie Speisen fest verschlossen und gekühlt auf und entfernen Sie Speisereste (z.B. auf Tellern) umgehend.
Beachten Sie immer die Herstellerhinweise, wenn Sie Schädlingsbekämpfungsmittel verwenden.
Stellen Sie sicher, dass Schädlingsbekämpfungsmittel nicht in Reichweite von Kindern und Tieren aufbewahrt werden.
Reinigen und desinfizieren Sie alle potentiell von Krankheitserregern befallenen Oberflächen, auf denen Sie Speisen zubereiten.
Influenza A (H5N1) ist ein Subtyp des Typus A der Influenza Viren. Wildvögel sind die natürlichen Wirte des Virus - daher der Name aviäre Influenza oder Vogelgrippe.
Infizierte Vögel tragen den Virus in ihrem Speichel, Nasensekret und Kot. Die aviären Influenzaviren verbreiten sich unter dafür anfälligem Geflügel durch den Kontakt mit kontaminierten Exkrementen.
Das Virus verbreitet sich weltweit unter den Vögeln und ist hoch ansteckend, obgleich es nur minimale Krankeitsverläufe unter Wildvögeln verursacht. Zum Kontrast: H5N1 Viren haben vor kurzem damit begonnen, schwere bis tödliche Krankheitsverläufe bei Stallgefieder wie Hühnern zu verursachen.
Das Virus infiziert für gewöhnlich nicht den Menschen. Im Jahr 1997 wurde jedoch die erste direkte Vogel-zu-Mensch Übertragung des Virus der Influenza A (H5N1) während eines Vogelgrippeausbruchs bei Geflügel in Hong-Kong dokumentiert.
Das Virus verursachte schwere Atemwegserkrankungen bei 18 Menschen, von welchen 6 starben. Seitdem hat es darüber hinaus weitere Infektions-Fälle mit H5N1 unter Menschen gegeben.
Man glaubt, dass die meisten H5N1-Infektionen bei Menschen aus dem Kontakt mit angestecktem Geflügel, ungekochten Geflügelprodukten oder kontaminierten Oberflächen resultieren.
Bislang gibt es jedoch keinen Beweis, der darauf schließen lässt, dass Infektionen des Menschen mit dem Virus H5N1 aus einer Mensch-zu-Mensch Übertragung resultieren.
Aufgrund des öffentlichen Interesses über das Potential sich weit verbreitender Infektionen in der Bevölkerung, überwachen Gesundheitsämter genau Ausbrüche von Krankheiten bei Menschen in Assoziation mit der Vogelgrippe.
Vogelgrippe - Entwicklung von Impfstoffen
Stand: April 2006
Zur Zeit ist kein Impfstoff vorhanden, der Menschen gegen das Virus H5N1 schützt, welches in Asien aufgetreten ist.
Jedoch sind derzeit Entwicklungsbemühungen für ein Gegenmittel am laufen. Forschungsstudien zur Prüfung eines Impfstoffs, der Menschen gegen das Virus H5N1 schützen soll, fingen bereits im April 2005 an. Die Forscher arbeiten auch an einem Impfstoff gegen H9N2, ein weiterer Subtyp des Vogelgrippevirus.
Vogelgrippe - Überblick
Stand: April 2006
Influenza Infektionstyp A, Subtyp H5N1
Infektionsweg: Inhalation von viruskontaminierten Staubpartikeln und Kontakt mit infizierten Tieren, mangelnde Hygieneschutzmaßnahmen
Tier-zu-Mensch Infektionen sind heute sehr selten, aber möglich
Kein Beweis bislang vorhanden, der auf Mensch-zu-Mensch Infektionen mit H5N1-Viren hindeutet
Derzeit kein wirksamer Impfstoff vorhanden, der Menschen gegen H5N1 Viren, wie in Asien beobachtet, schützt
Anstrengungen der Impfstoffentwicklung sind am laufen, Forschungsstudien die einen Impfstoff zum Schutz von Menschen gegen H5N1 Viren schützen soll begannen im April 2005
Forscher arbeiten darüber hinaus an einem Impfstoff gegen H9N2, einem anderen Subtyp der Vogelgrippe
Vogelgrippe - Empfehlungen
Stand: April 2006
Es wird dringend empfohlen, an für Mitarbeiter empfohlenen Impfprogrammen teilzunehmen, um
einer “normalen” Influenza vorzubeugen
unnötiger Furcht vor einer aviären Grippeinfektion vorzubeugen
sich vor einer parallelen Infektion mit bestehenden menschlichen und Vogelgrippeviren zu schützen und folglich die Entwicklung eines neuen – möglicherweise pandemischen – Virus zu verhindern
Mitarbeiter, die nach Asien reisen, sollten
kein rohes Geflügel essen
Kontakt mit Federvieh vermeiden
Falls doch, immer die Hände gründlich mit Seife oder einem auf Alkohol basierendem Desinfektionsmittel waschen
Spezieller Gesichtsschutz ist nur im Falle einer epidemischen Influenza notwendig
Vogelgrippe - Entwicklung von Impfstoffen
Zur Zeit ist kein Impfstoff vorhanden, der Menschen gegen das Virus H5N1 schützt, welches in Asien aufgetreten ist.
Jedoch sind derzeit Entwicklungsbemühungen für ein Gegenmittel am laufen. Forschungsstudien zur Prüfung eines Impfstoffs, der Menschen gegen das Virus H5N1 schützen soll, fingen bereits im April 2005 an. Die Forscher arbeiten auch an einem Impfstoff gegen H9N2, ein weiterer Subtyp des Vogelgrippevirus.
Vogelgrippe - Überblick
Influenza Infektionstyp A, Subtyp H5N1
Infektionsweg: Inhalation von viruskontaminierten Staubpartikeln und Kontakt mit infizierten Tieren, mangelnde Hygieneschutzmaßnahmen
Tier-zu-Mensch Infektionen sind heute sehr selten, aber möglich
Kein Beweis bislang vorhanden, der auf Mensch-zu-Mensch Infektionen mit H5N1-Viren hindeutet
Derzeit kein wirksamer Impfstoff vorhanden, der Menschen gegen H5N1 Viren, wie in Asien beobachtet, schützt
Anstrengungen der Impfstoffentwicklung sind am laufen, Forschungsstudien die einen Impfstoff zum Schutz von Menschen gegen H5N1 Viren schützen soll begannen im April 2005
Forscher arbeiten darüber hinaus an einem Impfstoff gegen H9N2, einem anderen Subtyp der Vogelgrippe
Vogelgrippe - Empfehlungen
Es wird dringend empfohlen, an für Mitarbeiter empfohlenen Impfprogrammen teilzunehmen, um
einer “normalen” Influenza vorzubeugen
unnötiger Furcht vor einer aviären Grippeinfektion vorzubeugen
sich vor einer parallelen Infektion mit bestehenden menschlichen und Vogelgrippeviren zu schützen und folglich die Entwicklung eines neuen – möglicherweise pandemischen – Virus zu verhindern
Mitarbeiter, die nach Asien reisen, sollten
kein rohes Geflügel essen
Kontakt mit Federvieh vermeiden
alls doch, immer die Hände gründlich mit Seife oder einem auf Alkohol basierendem Desinfektionsmittel waschen
Spezieller Gesichtsschutz ist nur im Falle einer epidemischen Influenza notwendig
Hintergrundinformationen Schimmelpilzsporen
Was ist ein Schimmelpilz?
Jeder kennt das: Schimmelpilz auf Lebensmitteln, in der Wohnung, auf Badezimmerfugen, an der Tapete oder in Zimmerecken. Schimmelpilze sind winzige Mikroorganismen, die neben Lebensmitteln besonders gern Innenräume befallen. Rund 100.000 Schimmelpilzarten sind bekannt, der Hausschimmel umfasst davon 30 verschiedene Arten. Schimmelpilze bilden Pilzfäden, die sich verzweigen und zu widerstandsfähigen Geflechten mit einer pelzigen Oberfläche heranwachsen. Der Teil des Pilzes, der für dieses Wachstum verantwortlich ist, sind die Sporen. Finden Sporen gute Lebensbedingungen, fangen sie an zu keimen und ein Pilzgeflecht zu entwickeln. Was uns als Schimmelfleck in Fugen oder Zimmerecken auffällt, sind also tausende von Pilzsporen.
Diese Sporen gelangen durch Feuchtigkeitsschwankungen, Temperaturwechsel, Erschütterungen, Berührungen oder Belichtungsänderungen in unsere Atemluft. Die einzelnen Sporen sind für das Auge allerdings nicht zu entdecken. Sie sind so klein und leicht, dass schon ein kaum wahrnehmbarer Lufthauch sie trägt.
Welche Gesundheitsgefahren birgt Schimmelpilzbefall in Innenräumen?
Schimmelpilze sind nicht nur ein optisches Problem, sondern vor allem eine Gesundheitsgefahr. Neben den Schimmelpilzsporen selbst können vor allem die von einigen Pilzen produzierten Gifte gefährlich sein. Sowohl die Sporen als auch die Gifte gelangen über die Raumluft beim Atmen in den Körper und können so Krankheiten auslösen. Zahlreiche Studien belegen einen Zusammenhang zwischen Schimmelpilzbefall und einer Reihe von Erkrankungen. Mit Schimmelpilzbefall in Verbindung gebrachte Krankheiten sind:
übermäßige Müdigkeit und ein allgemeines Gefühl des Unwohlseins.
Allergien und Atemwegserkrankungen: Schimmelpilzsporen können allergische Reaktionen hervorrufen. Allergien sind Überreaktionen des Abwehrsystems auf an sich harmlose Fremdkörper. Eine laufende Nase, häufiges Niesen, gerötete oder juckende Augen und Hautausschlag können auf eine Allergie hindeuten. Auch Bindehautentzündungen und Reizungen des Rachenraumes oder der Nasenschleimhäute können auftreten. Schimmelpilze können daneben für Erkrankungen der Atemwege verantwortlich sein. Dies reicht von Atembeschwerden bis zu Atemnot oder beständiger Kurzatmigkeit. Auch Asthma kann in erhöhter Schimmelpilzbelastung begründet sein. Studien zufolge erhöht Schimmelpilzbefall das Risiko, an Asthma oder Allergien zu erkranken um 50%. Mehrere Studien belegen, dass gerade Kinder besonders gefährdet sind. Für sie erhöht sich das Risiko, an Atemwegserkrankungen zu leiden, um bis zu 250% gegenüber Kindern aus schimmelfreien Wohnungen.
Infektionen: Bei immungeschwächten Menschen können Schimmelpilze Infektionen im Körper, insbesondere in der Lunge, oder an der Haut hervorrufen.
Reizende und toxische Wirkungen: In hohen Konzentrationen können Schimmelpilzsporen reizende Reaktionen wie etwa das Drescherfieber (grippeähnliche Symptome) hervorrufen. Einige Schimmelpilze produzieren Pilzgifte, so genannte Mykotoxine. Diese stehen im Verdacht, schwere Krankheiten wie Leberschädigungen, Lungenkrebs, Nierenschäden sowie Krebs auszulösen.
Wo verbirgt sich Schimmel?
Schimmel wächst dort, wo sich Feuchtigkeit im Innenraum niederschlägt oder von außen eindringt:
Bad: am Waschbeckenrand, auf Fugen, an Duschvorhängen, hinter Badezimmerschränken oder –spiegeln, unter Tapeten, um Fenster
Küche: rund um die Spüle, Zimmerecken, unter Tapeten, um Fenster, hinter Einbauschränken und -geräten
Schlafräume: unter Matratzen, Zimmerecken, unter Tapeten, um Fenster
Wohnräume: hinter dem Sofa, an Vorhängen, unter dem Teppich, Zimmerecken, unter Tapeten, um Fenster
Dach: Dachterrassen, nahe der Dachrinnen, Dachgauben, an schlecht isolierten Stellen
Keller: nahe Licht- und Luftschächten, nahe Wasserleitungen
Warum wachsen Schimmelpilze in Innenräumen?
Im Innenraum wird Schimmelpilzwachstum im Wesentlichen durch drei Faktoren bestimmt:
Feuchtigkeit ist der Hauptwachstumsfaktor, da sie für die Sporenkeimung und -bildung entscheidend ist.
Wärme begünstigt das Wachstum von Schimmelpilzen. Allerdings können Schimmelpilze in einem sehr weiten Temperaturbereich überleben und gedeihen. Die Wohnungstemperatur, also zwischen 18 und 22° Celsius, reicht schon aus.
Angebot von Nährstoffen: Schimmelpilze benötigen Nährstoffe, wobei sie vielfältige Materialien wie Tapeten, Holz, Kunststoffe, Silikon, Farben etc. als Nährboden nutzen können.
Da die Temperaturen in Innenräumen meist in einem für Schimmelpilze günstigen Bereich liegen und sie zudem genügend Nährboden vorfinden, kommt in Innenräumen der Feuchtigkeit eine entscheidende Bedeutung zu. Ursachen für Feuchtigkeit in Innenräumen:
Baumängel:Durch Risse, schlechte Verfugungen oder ein undichtes Dach kann Regen, Grundwasser oder Schnee direkt ins Haus eindringen. Daneben kann sich an baulichen Schwachstellen, wie zum Beispiel Außenwänden oder Fenstern, auf Grund erheblicher Temperaturunterschiede Kondenswasser bilden. Bei diesen Wärmebrücken schlägt sich die Feuchtigkeit dort nieder, wo es kalt wird. Verbleibt die Feuchtigkeit in der Tapete oder am Fenster, kann sich an diesen Stellen Schimmel bilden. Auch ungenügende Wärmedämmung oder Mängel im Heizungssystem können die Bildung von Feuchtigkeit begünstigen. Zu gut isolierte Fenster, wie sie in modernen Bauten oft vorhanden sind, verhindern die natürliche Luftzirkulation. Dies fördert ebenfalls das Schimmelwachstum.
Nutzungsmängel:Hierzu zählen falsches Lüften und Heizen sowie starke Feuchtigkeitsentwicklungen und Einrichtungsfehler. Im Bad bildet sich Schimmel zum Beispiel oft in Fugen, auf denen sich nach dem Duschen oder Baden Feuchtigkeit ansammelt. In der Küche können Schimmelränder rund um die Spüle entstehen. Der große Kleiderschrank an der Schlafzimmerwand, die Couch im Wohnzimmer sowie Vorhänge und Fensterbänke über Heizkörpern bilden ebenfalls oft ideale Wärmebrücken und fördern so die Bildung von Kondenswasser.