ein durchschnittlicher Mensch etwa 6 Liter Luft pro Minute einatmet? Bis zu 100 Liter Luft atmet ein Mensch bei großer Anstrengung minütlich ein. Der Sauerstoffgehalt der Luft, die wir einatmen ist dabei sehr wichtig. Normalerweise besteht unsere Luft zu 21 % aus Sauerstoff. Fällt dieser Anteil auf 16 % ab, ist es für den menschlichen Körper sehr schwer, zu funktionieren. Bei einem Sauerstoffgehalt von 6 % und weniger würde man sterben.
Wussten Sie schon, dass...
Rauchen eher Ihre Gesundheit gefährdet als Luftverschmutzung? Verschmutzen Sie nicht Ihre eigene Luft! Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, reduzieren Sie das Risiko von Lungen- und Herzerkrankungen.
Wussten Sie schon, dass...
der Grad der Luftverschmutzung über den Tag hinweg variiert? Der Grad der Luftverschmutzung kann durch die Landschaft beeinflusst werden, aber auch durch lokale und regionale Schadstoffquellen und sich ändernde Wetterbedingungen.
Wussten Sie schon, dass...
Hausstaub-Milben, Pilze und Bakterien feuchte Umgebungen bevorzugen? Reduzieren Sie daher Schimmel und Feuchtigkeit, indem Sie Wasserdampf vermeiden und für gute Ventilation sorgen.
Verwenden Sie im Bad einen Abluftventilator oder öffnen Sie ein Fenster, um Feuchtigkeit und Wasserdampf zu reduzieren.
Schliessen Sie Küchen- und Badezimmertüren, um einer Ausbreitung von Wasserdampf in andere Räume des Hauses zu vermeiden.
Wischen Sie Kondenswasser von Fenstern ab.
Wussten Sie schon, dass...
durch Trinkwasser verursachte Krankheiten in Deutschland seltener auftreten als in anderen Ländern? Dies ist auf die sorgsame Arbeit der Wasserwerke zurückzuführen. Diese analysieren Trinkwasser nach:
Bakterien, die Infektionen verursachen können.
Chemikalien und Metallen (z.B. Nitrate, Pestizide und Blei), die in hohen Konzentrationen gesundheitsschädlich sein können.
Wussten Sie schon, dass...
ein Mensch durchschnittlich etwa 6 Liter Luft pro Minute einatmet? Bei großer Anstrengung können es bis zu 100 Liter sein! Der Sauerstoffgehalt in der Luft ist sehr wichtig. Normalerweise enthält unsere Luft 21% Sauerstoff. Wenn der Sauerstoffgehalt auf 16% abfällt, können das menschliche Gehirn und der Körper nur noch schlecht funktionieren. Bei einem Sauerstoffgehalt von 6% oder darunter, würde man sterben.
Risiken von Wasser- und Luftverschmutzung
Luft und Wasser sind essentiell zum Leben. Allerdings verbreiten beide Elemente auch sehr effektiv Krankheitserreger. Eine Vielzahl chemischer und mikrobischer Gifte können unsere Gesundheit gefährden, wenn Sie Wasser und Luft über ein gewisses Maß hinweg verschmutzen.
Der Hauptteil der Luftverschmutzung wird durch folgende Substanzen verursacht:
Schwefeldioxid
Stickstoff
Ozon
Kohlenmonoxid
Schmutzpartikel
Mikroben - inklusive Pilze und Bakterien - sind wichtige Fakoren, welche die Luftqualität beeinflussen. Krankheitserreger können sich über die Luft verbreiten: Entweder werden sie über Hautschuppen verbreitet, die sich auf dem Körper jedes Menschen befinden. Oder die Krankheitserreger verbreiten sich über winzige Tröpfchen beim Husten, Niesen oder auch während des Sprechens. Die Krankeitserreger können so von anderen Personen alleine durch das Atmen aufgenommen werden. Indirekt können sich die Erreger auch über Oberflächen und Gegenstände ausbreiten.
Fakt: Der Durchschnittshaushalt in Deutschland verbraucht täglich etwa 352 Liter Wasser - d.h. etwa 147 Liter pro Person.
Zu den chemischen Giften im Wasser zählen auch Blei, Arsen und Benzol. Bakterien, Viren und Parasiten zählen zu den mikrobiologischen Gefahren. Man kann Krankheitserreger über Trinken, Waschen oder Schwimmen in verschmutztem Wasser aufnehmen.
Die größten Probleme der Luftverschmutzung in der Vergangenheit industrialisierter Staaten waren typischerweise die hohen Rauch- und Schwefeldioxidemissionen, die durch die Verbrennung von schwefelhaltigen Stoffen verursacht wurden (z.B. durch Verbrennung von Kohle in Industrie und Haushalten).
Heutzutage treten diese Probleme tendenziell nur dort auf, wo Kohle noch immer zum Heizen in privaten Haushalten in der Industrie und in Kraftwerken verwendet wird. Die größte Bedrohung der sauberen Luft stellen allerdings die Emissionen des Straßenverkehrs dar. Benzin- und Dieselmotoren emittieren eine große Anzahl verschiedener Schadstoffe, die einen steigenden Einfluss auf die urbane Luftqualität haben (z.B. Kohlenmonoxid (CO) und Stickstoffdioxid (NO2)). Zusätzlich führen photochemische Reaktionen zur Bildung von Ozon, einem langfristig wirkenden Schadstoff, dessen Auswirkungen sich häufig weit entfernt von der ursprünglichen Emissionsstätte bemerkbar machen. Tendenziell bleibt der Einfluss der Schadstoffemissionen von Industrie und privaten Haushalten auf die Luftqualität allerdings auf gleichem Niveau oder verbessert sich sogar. Der Schadstoffausstoß, der durch den Straßenverkehr hervorgerufen wird, verschlimmert sich allerdings weltweit.
Wenn man in gesundheitlich guter Verfassung ist, ist es unwahrscheinlich, dass sich die Luftverschmutzung, der man in Deutschland durchschnittlich ausgesetzt ist, negativ auf die Gesundheit auswirkt. Reist man jedoch in andere Länder, macht man häufig die Erfahrung, dass die Luft stärker durch Schadstoffe belastet ist. Bei manchen Personen treten dabei vor allem Augenirritationen und Husten auf oder das Atmen fällt schwer oder schmerzt. Gerade Personen mit Lungenkrankheiten (z.B. chronische Bronchitis) oder Herzerkrankungen unterliegen hierbei einem größeren Risiko - besonders wenn sie älter sind. Wenn Sie an Asthma leiden, haben Sie bereits eventuell die Erfahrung gemacht, dass Luftverschmutzung einen Hustenanfall verursachen kann.
Ist man diesen Schadstoffen extrem ausgesetzt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass gesundheitliche Spätfolgen auftreten. Andere Schadstoffe in der Luft (z.B. Benzol) haben ein weites Spektrum von schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit: Sie können Krebs, Erkrankungen des Nervensystems und Geburtsfehler verursachen. Obwohl die Kenntnisse der langfristigen Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die Gesundheit begrenzt sind, gehen Experten davon aus, dass ein Mensch durchschnittlich 11 Monate länger leben würde, wenn man die Schadstoffe in der Luft um 50% verringern würde.
Wie man leichter atmet
Die tägliche Wettervorhersage beinhaltet in Großstädten häufig auch einen Bericht über den aktuellen Grad der Luftverschmutzung, insbesondere im Sommer. Wenn man an Asthma oder anderen Erkrankungen der Atemwege leidet, werden sich die Symptome kaum ändern, wenn der Luftverschmutzungsgrad gering (1-3) oder moderat (4-6) ist. Die Symptome können sich allerdings verschlimmern, sobald die Luftverschmutzung hohe (7-9) oder sehr hohe Werte (10) erreicht, besonders bei älteren Menschen. Man sollte daher einen Arzt oder Apotheker aufsuchen, wenn sich die Symptome durch die Luftverschmutzung verschlimmern.
Wenn das Atmen an heissen, sonnigen Tagen schwerer fällt, sollte man anstrengende Aktivitäten im Freien vermeiden - besonders am Nachmittag, wenn die Luftverschmutzungswerte hoch sind.
Falls Ihr Kind an Asthma leidet, sollte es trotzdem an normalen Aktivitäten teilnehmen können. Allerdings sollte der Asthma-Inhalator vor Beginn der Aktivitäten häufiger benutzt werden.
Wenn Verkehrsabgase das Atmen erschweren, sollte man stark befahrene Straßen möglichst meiden.
Wenn man an einer Herzerkrankung leidet und eine Veränderung der spezifischen Symptome beobachtet, sollte man ärztlichen Rat einholen.
Verringern Sie die LuftverschmutzungFakt: Die Luftbelastung kann dann besonders hoch sein, wenn ein offenes Feuer verbrannt wird (z.B. Lagerfeuer). Wenn Sie gesundheitlich sensibel reagieren, sollten Sie Ihre Fenster schließen und sich in geschlossenen Räumen aufhalten.
Straßenfahrzeuge sind die Hauptursache für Luftverschmutzung in Städten. In Großbritannien beispielsweise verursachen Fahrzeuge über 50% des Stickstoffdioxid-Ausstoßes und mehr als 75% der Kohlenmonoxid-Emissionen. Denken Sie daher darüber nach, ob man Erledigungen nicht auch zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln tätigen kann.
Falls Sie jedoch ein Auto definitiv nutzen müssen, fahren Sie bitte kraftstoffsparend. So sparen Sie Kosten und vermindern auch den Ausstoß von Schadstoffen in die Umgebungsluft. Ebenso wichtig ist es, das Auto regelmäßig zu warten. Der Motor sollte richtig eingestellt sein und die Reifen den richtigen Luftdruck haben.
Ein brennendes Problem
Eine Autobahn ist nicht der einzige Ort, an dem der Schadstoffausstoß besonders groß ist. Die Luftqualität wird auch zu Hause beeinträchtigt, wenn Brennstoffe oder Haushaltsmüll (z.B. Plastik, Gummi, Schaumstoffe oder Farben) verbrannt werden.
Verbrennen Sie keine Gegenstände und Müll.
Vermeiden Sie offene Feuer, vor allem dann, wenn der Luftverschmutzungsgrad hoch ist und kaltes, windarmes Wetter herrscht.
Verbrennen Sie nur trockenes Material. Verbrennen Sie niemals Haushaltsmüll, vor allem kein Plastik, Gummi, Schaumstoffe oder Farben.
Die meisten Menschen verbringen den Großteil der Zeit in geschlossenen Räumen - hier kommt man allerdings mit einer Vielzahl von chemischen und mikrobiologischen Schadstoffen der Luft in Berührung. Chemische Schadstoffe können aus vielen Quellen stammen, wie z.B. aus Tabakrauch, Möbel, Gaskochern, Farben, scharfen Reinigungsmitteln und vielem mehr. Die Gesundheitsrisiken, die durch viele chemische Stoffe entstehen, sind im Allgemeinen jedoch nur dann hoch, wenn man in hohem Maße den Stoffen ausgesetzt ist. Man kann beispielsweise beim Renovieren hohen Dosen gesundheitsschädlicher Stoffe, die sich in den Farben befinden, ausgesetzt sein.
Gaskocher sind eine Hauptquelle von Stickstoff-Dioxid, was zu einer Erkrankung der Atemwege beitragen kann.
Formaldehyd findet sich zu geringen Teilen in Farben, Textilien und Zigarettenrauch. Hohe Konzentrationen von Formaldehyd können Irritationen der Augen und der Luftwege hervorrufen, sowie Asthma und Krebs verursachen.
Man ist vor allem bei speziellen Tätigkeiten hohen Schadstoffkonzentrationen ausgesetzt - beim Renovieren beispielsweise den chemischen Inhaltsstoffen der Farbe.
Fakt: Zigarettenrauch beinhaltet über 4000 Chemikalien - darunter Arsen, DDT, Kohlenmonoxid und Blausäure.
Mikroben - inklusive Pilze und Bakterien - sind ebenfalls wichtige Faktoren, die die Luftqualität in Räumen beeinflussen. Abgesehen von Infektionen führt man mehrere gesundheitliche Folgen auf Pilze und Bakterien in Räumen zurück:
Laufende Nasen
Symptome der oberen Atemwege
Asthma
Allergische Hautreaktionen
Müdigkeit und Kopfschmerzen
Was man machen kann
Sauberkeit und viel frische Luft sind wesentlich, um die Luftqualität in geschlossenen Räumen zu verbessern. Man sollte daher täglich gut lüften und beim Kochen eine Dunstabzugshaube verwenden. Ebenso sollte man regelmäßig staubsaugen.
Putzen Sie regelmäßig das Bad. Wischen Sie die Wände und Oberflächen mit einem geeigneten Desinfektionsmittel ab.
Entfernen Sie Rückstände von Abluftventilatoren und ersetzen Sie die Filter falls notwendig. Beachten Sie immer die Anweisungen des Herstellers.
Bedecken Sie Töpfe und Pfannen, während sie kochen.
Trocknen Sie Wäsche möglichst im Freien. Wenn Sie Wäsche in geschlossenen Räumen trocknen, öffnen Sie ein Fenster und schließen Sie die Türen zum Rest des Hauses.
Beachten Sie immer die Herstelleranweisungen, wenn Sie Chemikalien oder andere Produkte verwenden. Diese können zum Beispiel den Hinweis einschließen, das Produkt nur in einem gut belüfteten Raum zu verwenden.
Sicheres, sauberes Wasser ist lebensnotwendig zum Trinken und zur Zubereitung von Speisen. Ebenso wichtig ist es zur Hauspflege und Körperhygiene. Viele Krankheiten - darunter Cryptosporidose, Cholera, Typhus und Dysenterie - werden durch Trinkwasser verbreitet, das durch Fäkalien oder durch die Zubereitung von Speisen verschmutzt wurde. Man kann sich leicht eine Infektion holen, wenn man sich mit verschmutztem Wasser wäscht oder darin schwimmt.
Obwohl die Trinkwasserqualität in Deutschland hoch ist, kommt es gelegentlich zu Infektionen, die durch Wasser verursacht werden. Wenn das passiert, reagieren Wasserwerke und Gesundheitsämter sehr schnell und alarmieren die Bevölkerung entsprechend, um sie vor Krankheiten und Infektionen zu schützen. In solchen Fällen muss man möglicherweise auf alternative Wasserquellen (z.B. in Flaschen abgefülltes Mineralwasser) zurückgreifen oder das Wasser besonders behandeln (z.B. durch Abkochen) um die Krankheitserreger abzutöten.
(Achtung: Manche Mineralwasser haben einen erhöhten Anteil an Mineralien, die für Babys nicht geeignet sind).
Fakt: Chlor wird seit nahezu hundert Jahren erfolgreich eingesetzt, um Bakterien im Trinkwasser zu bekämpfen.
Die Qualität von Leitungswasser variiert erheblich in anderen Teilen der Welt. Wenn Sie Sie sich der Trinkbarkeit nicht sicher sind, empfiehlt es sich, das Wasser besonders zu behandeln, wie zum Beispiel durch Abkochen.
Wie man sich schützen kann
Jedes Wasser kann potenziell Krankheitserreger übertragen - inklusive Wasser in Schwimmbädern, Flüssen und im Meer. Schwimmen oder spielen Sie daher nicht in verschmutzten Gewässern. Bitte beachten Sie beim Umgang mit Wasser zu Hause folgendes:
Beachten Sie die Hinweise Ihres Wasserversorgers oder des verantwortlichen Gesundheitsamtes.
Sie müssen keinen Wasserfilter verwenden. Sollten Sie trotzdem einen Wasserfilter einsetzen, lesen Sie sorgfältig die Hinweise des Herstellers.
Verwenden Sie kein Wasser aus einem Heißwassersystem zum Trinken oder Kochen. Kaltes Wasser direkt aus dem Wasserhahn ist typischerweise frischer und sicherer als Wasser aus einem Heisswasserspeicher.
Halten Sie Ihren Wassertank sauber und bedeckt.
Kontaktieren Sie bitte Ihren Wasserversorger, falls das Leitungswasser trüb oder farbig wirkt, ungewohnt schmeckt oder sonderbar riecht.
Wie man verschmutztes Trinkwasser geniessbar macht
Die Trinkwasserqualität in Deutschland ist normalerweise sehr hoch und daher ist es normalerweise auch nicht erforderlich, Leitungswasser zusätzlich zu behandeln. Allerdings kann es zu Situationen kommen, in denen eine weitere Behandlung ratsam ist. Achten Sie in diesen Fällen immer auf die Anweisungen Ihres Wasserversorgers. Auch wenn Trinkwasser sauber aussieht, können noch immer Krankheiten verursachende Bakterien enthalten sein. Wenn Sie in eine Situation kommen, in der Sie Trinkwasser zusätzlich reinigen müssen, stehen Ihnen drei wesentliche Wege zur Verfügung: Kochen, chemische Desinfektion und Filterung.
Abkochen: Wenn man Wasser bei 100º Celsius für drei Minuten abkocht, sind Krankheitserreger in der Regel abgetötet. Bei konkretem Infektionsrisiko sollte das Wasser länger abgekocht werden.
Chemische Desinfektion kann man durch die Zugabe von speziellen Chlorlösungen, Chlortabletten, Bleichpulvern oder Jod erreichen. Beachten Sie hierbei sorgfältig die Anweisungen des Herstellers. Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Menge verwenden und die Einwirkzeit berücksichtigen.
Wie man Wasser richtig lagert und anwendet
In sauberem Wasser können sich schnell Krankheitserreger ausbreiten, wenn es nicht richtig gelagert wird. Wenn Sie Wasser zu Hause lagern, stellen Sie sicher, dass Sie einen sauberen und abgedeckten Behälter dafür verwenden.
Bewahren Sie Wasser in sauberen, abgedeckten Behältern (z.B. Flasche, Karaffe etc.) an einem kühlen Ort auf.
Spülen Sie die Behälter regelmäßig gründlich mit Wasser aus und desinfizieren Sie diese.
Füllen Sie Behälter nicht nach, ohne sie zuvor vollständig geleert und gereinigt zu haben.
Wenn Sie Trinkwasser nur über einen kurzen Zeitraum lagern, minimieren Sie auch die Risiken der Verbreitung von Krankheitserregern.
Vermeiden Sie den Kontakt von unsauberen Händen und Trinkwasser.